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LZ Weihnachtsaktion: Die Menschen in unserer Region halten zusammen

Dank unserer Leserinnen und Lesern helfen wir jedes Jahr Tausenden von Einzelperso-nen und Familien in der Zentralschweiz: Seit Mitte November läuft nun die diesjährige LZ-Weihnachtsaktion. Wie wichtig und willkommen sie ist, zeigen einige Beispiele.

Mehr als 49 Millionen Franken haben die Leserinnen und Leser der Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben seit 1996 gespendet, um Menschen in unserer Region zu helfen. Letztes Jahr erzielten wir mit 4,79 Millionen Franken ein Rekordergebnis 16557 Spenderinnen und Spendern, darunter auch viele Firmen, haben dazu beigetragen,

 

Schicksale, die betroffen machen

3693 Gesuche, die jeweils von Behörden und sozialen Institutionen zu Gunsten von Notleidenden eingereicht werden, haben uns letztes Jahr erreicht. Dieses Jahr erwarten wir ähnlich viele. Dahinter stecken oft Schicksalsschläge und sehr schwierige Situationen. Etwas bei einer vierköpfigen Bauernfamilie aus dem Kanton Uri: Die Ehefrau und Mutter erkrankte an einem heimtückischen Hautkrebs, an welchen sie leider verstarb. Wir begleiteten und unterstützten die Familie in dieser schweren Zeit. Wir berichteten auch über ein Luzern Grosselternpaar, deren Tochter in den USA ins Gefängnis musste. Ihr Mann hatte im Drogenrausch eines ihrer Kinder getötet, angeklagt wurde auch sie wegen mangelnder Aufsicht. Die Grosseltern kämpften erfolgreich dafür, ihre überlebenden Enkelkinder in die Schweiz zurückzuholen und kümmern sich seither liebevoll um diese. Wir helfen ihnen mit einem Beitrag.

 

Knaben verliert auch seinen zweiten Vater

Tief bewegt hat uns auch das Schicksal einer jungen Mutter und ihres Sohnes im Luzerner Seetal. Nachdem der Kindsvater sich aus dem Staub gemacht hatte, trat ein neuer Mann in ihr Leben und wurde auch für den Sohn zum geliebten neuen Vater. Doch wenige Tage nach der Geburt eines zweiten, gemeinsamen Kindes stirbt dieser neue Vater durch einen Unfall. Wir helfen der traumatisierten Familie. Nicht zuletzt dank unserer Unterstützung ist eine Bauernfamilie aus dem Entlebuch wieder auf gutem Weg. Der Bauer und Familienvater war nach einem schweren Schlaganfall mit Herzstillstand monatelang gelähmt. Inzwischen kann er wieder etwas gehen und sprechen, doch ein möglicher Wiedereintritt in den Arbeitsalltag ist noch in weiter Ferne. Die Familie mit der Bäuerin an der Spitze schlägt sich grossartig und ist sehr dankbar für die Hilfe der LZ-Weihnachtsaktion.

 

Auch dieses Jahr werden uns wieder Menschen in schwerer Not begegnen. Und laufend erreichen uns viele Dankesschreiben von Menschen, denen wir helfen konnten. Sie zeigen, wie sinnvoll die Spendergelder eingesetzt werden. Und dass die Menschen, denen wir helfen, dies keinesfalls als selbstverständlich ansehen. Entsprechend gross sind die Emotionen, die in diesen Schreiben zum Ausdruck kommen. Und immer wieder wird klar: Die materielle Unterstützung ist das eine. Aber diese Hilfe bedeutet auch immer neue Kraft und neuen Mut, damit Menschen ihre Zukunft positiv gestalten können.

 

Die LZ Weihnachtsaktion ist als unabhängige Stiftung organisiert. Die Spendengelder kommen ausschliesslich Familien und Einzelpersonen in allen Zentralschweizer Kantonen zugute. Ein Beirat aus ehrenamtlich tätigen Fachleuten prüft die Hilfsgesuche seriös und garantiert für den sorgfältigen Einsatz der Spenden. Die Luzerner Zeitung und ihre Regionalausgaben stellen noch bis Anfang Januar Menschen, die hinter den Hilfsgesuchen stehen. Die Namen der Spenderinnen und Spender werden veröffentlicht, falls nicht anders gewünscht.

 

Helfen auch Sie uns, damit wir helfen können – mit einer Einzahlung auf unser Spenden-Postkonto oder mit einer Online-Spende. Wir danken Ihnen herzlich.

 

Spenden-Postkonto 60 – 33377 – 5

online: www.luzernerzeitung.ch/weihnachtsaktion

 

Stiftung LZ Weihnachtsaktion

Maihofstrasse 76, 6002 Luzern

Telefon 041 429 54 04, Fax 041 429 53 78

lzweihnachtsaktion@lzmedien.ch

Bild unten

Der 13-köpfige Beirat, hinten (v.l.): Renate Falk, Beatrice Frey-Hässig, Ueli Kaltenrieder, Anna Christen, Hans Bucher, Margrit Thalmann und Ruth Ulrich. Vorne (v.l.): Daniel Rüttimann, Peter Dietschi, Urs W. Studer, Ruth Garcia, Markus Tresch, Heidi Ragonesi und Elisabeth Portmann.

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